Levita-Rechten

Konfession: katholisch (jüdischer Herkunft)

Adelstitel: 1869 großherzoglich hessischer Adelsstand für Dr. iur. Karl (von) Levita(-Rechten) (1823–1873?), gebürtig aus Mainz, großherzoglich hessischer Geheimer Justizrat in Paris (später der dortigen deutschen Botschaft zugeteilt), bis 1863 außerordentlicher Professor an der Universität Gießen

Die Ehe des Geadelten mit Caroline geb. Gräfin von Normann-Ehrenfels blieb kinderlos. Sein Vater Dr. iur. Johann Heinrich Levita, später Vizepräsident des Mainzer Kreisgerichts, hatte sich (und vermutlich zugleich oder zeitnah seine Familie) 1826 taufen lassen. Dessen Vater Israel Bär Levita war Rabbiner in Osterode am Harz, später in Rotenburg an der Fulda gewesen.

Literatur: Adelslexikon, Bd. 7 (1989) (= Genealogisches Handbuch des Adels, Bd. 97), S. 321; Maximilian Gritzner, Standes-Erhebungen und Gnaden-Acte deutscher Landesfürsten wäh­rend der letzten drei Jahrhunderte. Nach amtlichen Quellen gesammelt und zusammen­ge­stellt, Bd. 2, Görlitz 1881, S. 530 (mit der Angabe »getaufter Israelit«)

Internetressource: biographische und genealogische Angaben unter http://www.geni.com/people/Prof-Dr-Carl-von-Levita-Rechten/6000000029919301195